Dienstag, 1. Mai 2018

Wilde Weiblichkeit zu Beltane

Mai 01, 2018 0 Comments
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Lebst du deine wilde Weiblichkeit? Gehst du hinaus in die Welt und magst dich, als Mensch, als Frau? Ehrst du dein Mondblut? Zu diesem Beltane möchte ich dieses Thema ein wenig näher beleuchten, denn viel zu selten ehren wir uns selbst für das was wir sind - und zwar bedigungslos. Wir müssen immer dünner, dicker, grösser, kleiner, mehr oder vielleicht weniger sein. Aber was ist, wenn wir uns einfach annehmen so wie wir sind und uns genau so eigentlich ganz gut finden? Vielleicht sogar sehr gerne mögen? Ich zum Beispiel mag meine sinnliche Seite, ich bin ein absoluter Genussmensch und ich mag meine Weiblichkeit sehr gerne. Mehr noch, ich lebe sie gerne aus, was ich, zum Glück, als Naturspirituelle darf. Ich weiss, nicht in allen Lebensphilosophien ist es gern gesehen oder gar erlaubt seine Weiblichkeit zu ehren. Manchmal wird sie sogar als teuflisch, unrein, oder sündhaft angesehen. Es geht mir hier auch nicht darum jemandem etwas vorzusetzen, ich möchte lediglich dazu inspirieren sich etwas mehr mit seiner eigenen weiblichen Seite auseinanderzusetzen - jede in dem Ausmass wie es für einen stimmt.

Deine eigene Weiblichkeit erkennen
Was man unter Weiblichkeit versteht, dass muss wohl jede(r) mit sich selbst ausmachen. Ich persönlich bin kein Freund von "eine Frau hat so und so zu sein" oder "Nur dann bist du eine echte Frau" -  Götter was soll das denn bitte? Was ich persönlich hingegen ganz nützlich finde ist sich Zeit zu nehmen und sich selbst darüber klar zu werden, was wir an uns weiblich finden und diese Seite in uns zu ehren lernen. Das hat übrigens auch nichts mit "Frauen sind besser als Männer zu tun", Männer können für sich genauso herausfinden, was für sie ihre Männlichkeit ausmacht. Ich halte es schlichtweg für gesund sich mit sich selbst zu befassen, sich mit seiner Weiblichkeit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was unser Körper täglich so alles leistet, denn das ist grandios! ich spreche hier auch nicht nur von der physischen oder sexuellen Seite, was ist mit Gefühlen, mit dem unserem Charakter, oder Talente? Worin sind wir besonders gut und würde ich das als etwas meiner weiblichen Seite zugehörig bezeichnen oder eher nicht?

Die eigene Weiblichkeit ehren
Beltane ist die Hochzeit, also die Hohe Zeit der Natur, die gefeiert wird. Mancherorts ist diese Zeit auch als Maifeiertag bekannt, in heidnischen Kreisen kennt man dazu auch den Ausdruck Beltane oder Beltaine, der aus dem keltischen Wortschatz stammt und dem keltischen Sonnengott Belenus gewidmet ist. Er bedeutet soviel wie Strahlende Sonne.

Zu diesem Fest zu dem es meiner Ansicht nach durchaus Sinnlich sein darf, gibt es viele alte Bräuche und Rituale. Besonders berühmt sind die sogenannten Lebensfeuer (auch als Mai- oder Beltanefeuer bekannt).Wer gerne mehr über die alten Bräuche erfahren möchte, dem kann ich *diesen* Artikel ans Herz legen. An dieser Stelle möchte ich allerdings nicht zu sehr beim Thema Bräuche verweilen, sondern möchte diese ganz besondere Beltane-Vibe dazu nutzen unsere Weiblichkeit mit all unseren Sinnen zu erfahren. In Form eines Tanzes vielleicht? Oder wie wäre es mir einer rituellen Körperbemalung, mit herrich leuchtenden Farben und Symbolen, die für dich eine ganz besondere Bedeutung haben - vielleicht eine weibliche Bedeutung? Nur um ein paar Beispiele zu nennen.Es gibt auch Frauen, die es mögen mit ihrem Mondblut malen, andere wiederum finden das eklig. Falls du es dir so ergehen sollte, frage dich vielleicht warum du dich so vor deinem eigenen Blut ekelst. Kannst du womöglich sogar deine Meinung darüber ändern, wenn du beginnst deine Weiblichkeit zu ehren? Natürilch soll es am Ende für dich passen. Tue das was sich für dich richtig anfühlt. Aber wage es auch an der einen oder anderen Stelle dich selbst ein wenig herauszufordern. Werde zur Entdeckerin, zur Forscherin deiner Selbst.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein zauberhaftes, sinnliches Beltaine.

Sonntag, 22. April 2018

Achtsamkeit im Alltag

April 22, 2018 0 Comments
Hallo ihr Lieben,

Die Themen der Achtsamkeit und selbsbestimmten Lebenweise begleiten mich schon seit 2003. Vermutlich sogar schon etwas länger, aber in jenem Jahr hatte ich mir ein Buch gekauft, welches ich sehr gut als ausschlaggebend bezeichnen kann. Wo ich zuvor noch die Bücherregale meiner Mutter durchstöberte und alles las, was mir zum Thema Naturheilkunde, Spiritualität, aber auch zur Psychologie in die Hände fiel, hatte ich jetzt endlich mein erstes eigens gekauftes Buch in den Händen (Na ja, damals natürlich noch mit Taschengeld, aber ihr versteht schon was ich meine). 

Heute, 15 Jahre später, sind diese Tehmen in meinem Leben präsenter den je. Zu einem selbstbestimmten Leben gehört für mich auch achtsam durchs leben zu schreiten. Es bedeutet sich selbst wahrzunehmen, zu spüren, aber auch das eigene Umfeld wahrzunehmen und welcher Tag wäre wohl besser geeignet um über dieses Thema zu schreiben, als der Tag der Erde? Für euch habe ich hier ein paar Tipps zusammengetragen, die meines Erachtes sehr hilfreich dabei sind, mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu bringen. Ich hoffe sie mögen auch euch den achtsamen Umgang mit dem Alltag erleichtern.

Sich Zeit nehmen

Der erste wichtige Schritt für mich war es mir Zeit zu nehmen für die Achtsamkeit, denn wenn wir den lieben langen Tag nur von einem Meeting ins andere rennen, nur noch "kurz" das erledigen und, wenn man schon dabei ist, das auch gleich noch machen kann, ist der Tag um und ein achtsames Leben ganz weit weg. In Berichten aus Büchern oder dem Internet scheint Achtsamkeit im Alltag immer ganz leicht von der Hand zu fallen, dabei frage ich mich machmal schon, ob es den Autoren wirklich so einfach fällt, ob sie womöglich keine Büroarbeitszeiten haben, so wie ich sie kenne, denn ich kann euch sagen, einfach war es für mich keinesfalls, als ich mir vornahm mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu bringen. Aus diesem Grund habe ich mir eine einfache Methode zur Hilfe genommen.

Achtsamkeits-Apps 

Was mir persönlich beim Einhalten meiner Achtsamkeitszeit ganz besonders geholfen hat, war die Hilfe von Achtsamkeitsapps, die ich so einstellen kann, dass sie mich alle paar Stunden daran erinnert meine Achtsamkeitsübungen durchzuführen. Meine App heisst ganz einfach Achtsamkeits App und ich persönliche finde sie bisher sehr gut,  aber es gibt bestimmt auch noch andere, die sich hervorragend eignen. Wichtig ist erst mal nur, dass man die Zeit bewusst plant und einhält und dafür ist so eine App wirklich hilfreich.

Wenn mich die App während der Arbeitszeit daran erinnert tief ein- und wieder auszuatmen, so tue ich das. Manchmal fordert sie mich auch auf eine kurze, 5 Minütige Achtsamkeitsmeditation zu machen. Was ich dann tue? Ich verschwinde für 5 Minuten aufs Stille Örtchen und mache meine Übung. Das mag zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, für mich hat sich diese Methode aber als sehr hilfreich herausgestellt.

Achtsame Mittagspause

Auch meine Mittagspause steht ganz unter dem Motto Achtsamkeit. Diese Zeit gehört mir allein und sollte daher nicht von Themen über die Arbeit erfüllt sein, sondern von Themen, die mir Kraft schenken und mir gut tun. Beim Essen zum Beispiel achte ich darauf, wie es riecht, wie es schmeckt und wie es sich beim essen anfühlt. Wenn mir danach noch etwas Zeit bleibt, dann gehe ich raus in die Natur und achte darauf, was ich alles entdecken und erfahren kann - ja, auch das gehört zur Achtsamkeit. Sogar auf dem Heimweg, in der Bahn oder im Bus können wir Achtsamkeit üben. Mit etwas Kreativität und Disziplin sich auch tatsächlich dafür Zeit zu nehmen, klappt das ganz gut.

Bewegung

Als jemand, der relativ rasch abglenkt wird, fällt es mir nicht immer leicht während einer stillen Meditation wirklich achtsam mit meinem Körper umzugehen. Diese Tagesform wollte ich jedoch nicht abhängig davon machen, ob ich heute meinen Körper achtsam wahrnehme oder nicht. Deshalb habe ich mich vor einer Weile dazu entschlossen wieder mit Sport zu beginnen. Seit etwa einem Jahr bin ich mittlerweile dreimal die Woche im Fitnesscenter und sorge da für einen achtsamen Umgang mit meinem Körper. Dabei geht es mir nicht darum perfekt druchtrainiert zu sein, sondern sich selbst wahrzunehmen. Was geschieht während dem Sport mit meinem Körper? Wie fühlt es sich an? Welche Übungen tun mir gut, welche vielleicht eher weniger? Wie lange halt ich durch und wo sind meine Grenzen? Schaffe ich es heute mich selbst zu übertreffen oder muss ich dem Körper etwas Ruhe gönnen?

Natürlich gibt es noch viele andere, kreative Ideen Achtsamkeit in unseren Alltag zu bringen, das waren nur einige Beispiele. Dennoch hoffe ich sie mögen euch hilfreich sein. Habt einen gemütlichen, sonnigen Sonntag, ihr Lieben.

Donnerstag, 29. März 2018

3 Monate Konsumbewusstes Leben & Thankful Thursdays

März 29, 2018 0 Comments

Konsumbewusst leben

Ihr Lieben, der April klopft schon an die Tür und so nehme ich mir Zeit die letzten drei Monate zu reflektieren. Im Januar hatte ich angekündigt, dass ich dieses Jahr konsumbewusster leben möchte und genau das habe ich die letzten drei Monate getan.

Ich bin erstaunt wie gut es funktioniert, auch wenn ich noch einiges an Verbesserungspotential habe, dachte ich erst es würde mir schwerer fallen, aber die Materiellen Dinge fehlen mir überhaupt nicht. Das Bedürfnis neue Kleider zu kaufen hatte ich praktisch nie, oder habe in den wenigen Fällen, äusserst gut widerstehen können. Auch auf Dekoartikel habe ich komplett verzichtet.

Anfang Februar habe ich zwei Mal meiner Buchsucht nachgegeben, und das mit dem Zucker ist auch noch sehr verbesserungswürdig - vor allem jetzt vor der Osterzeit (ganz schlimm). Dabei merke ich doch, dass mir der ganze Zucker mir gar nicht besonders gut tut. Jetzt möchte ich gerne sagen, dass die vier gekauften Bücher wenigstens mit meinem bevorstehenden Studium zu tun hatten, davon war aber nur eines mit dabei - gilt also nicht als Ausrede *g*.

Was mir ausserdem schwer gefallen ist, war die Plastikreduktion. Schnell mal was über Mittag zu essen gekauft und schwupps, hatte ich schon wieder einen Plastikbecher in der Hand. Auch das mit den Verpackungen beim Einkauf meiner Lebensmittel entpuppte sich als echte Herausforderung. Was Schminke und Deo etc. angeht, hatte ich bisher noch genügend auf Vorrat, sodass ich mir wohl erst in den kommenden Monaten mit dem Thema nachhaltige Alternativen beschäfitgen werde.

Thankful Thursdays

Was meine neu gestartete Sektion der Thankful Thursdays angeht, na ja, die wurde von mir während der letzten Wochen eher stiefmütterlich behandelt. Überhaupt bliebt das Bloggen ganz schön auf der Strecke, was vor allem daran lag, dass ich in meiner Freizeit ziemlich stark mit persönlichen Wachstumsprozessen konfrontiert wurde - im letzten Blogbeitrag hatte ich darüber geschrieben. Unter anderem habe ich mittlerweile beschlossen meinen Reiseblog Ard de vivre nur noch privat zu führen und meine Energie mehr auf die Themen in diesem Blog und in meinen neuen Weg fliessen zu lassen - das erscheint mir derzeit einfach sinnvoller.

In diesem Sinne kann ich diese Woche dankbar sein meine Kräfte zukunftgerichtet einzusetzen. Ich bin auch dankbar für mein Durchhaltevermögen in schwierigen Situationen nicht den Mut zu verlieren, auch wenn es manchmal ganz schön viel Energie kostet. Jezt gerade bin ich dankbar für das lange Osterwochenende, welches ich mit Freunden und Familie verbringen werde, und mit hoffentlich auch ganz viel Zeit für mich.

Montag, 26. März 2018

Lebenskrisen,Transformation und neue Wege

März 26, 2018 0 Comments
Ihr Lieben,

Jeder kennt sie, die Herausforderungen des Lebens. Wenn es uns wieder mal so richtig aus der Bahn wirft und wir leicht panisch versuchen unser Leben wieder fein säuberlich zu ordnen, so wie es sich, unserer Meinung nach gehört. Schliesslich müssen wir in der Gesellschaft funktionieren, nicht wahr? Verständlicherweise kenne ich keinen einzigen, der solche Tiefs wirklich mag. Warum nicht? Weil sie uns zwingen unsere Komfortzone zu verlassen, Dinge und Situationen anders zu betrachten und zu tun, war wir vorher noch nie getan haben. Das kann uns unter Umständen schon mal ganz schön angst machen, zumindest geht es mir manchmal so.

Das kann uns unter Umständen schon mal ganz schön angst machen. Auch wenn ich solche, nennen wir sie Lebenskrisen, so gut es geht als Chance betrachte mich weiterzuentwickeln. Nach über zehn Jahren und verschiedenen Anläufen in alle Möglichen beruflichen Richtungen, in denen ich mit aller Kraft versucht habe mich dem System anzupassen, jedoch nur bedingt erfolgreich war, habe ich mich entschieden diesem einen Weg, auf den ich immer wieder mit meiner Nase drauf gestossen wurde, eine Chance zu geben - eine echte Chance, keine halbpatzige wie bisher. Keine von Angst gehemmte Chance, sondern eine richtige Chance. Ich habe begonnen meinen Ängsten zuzuhören, habe ihnen Raum gegeben und herausgefunden woher sie kommen. Ich habe sie symbolisch an der Hand genommen und Verständnis gezeigt und dann habe ich ihr gesagt: Auch wenn ich angst habe, das ist mein Weg und deshalb werde ich dich überwinden.

Nun, stehe ich vor einem Neuanfang - schon wieder. Und ja, seine möglichen Stolpersteine, aber auch seine ungeahnten Möglichkeiten machen mir ganz schön Angst, Unsicherheit macht sich breit und manchmal bin ich kurz davor einen Rückzieher zu machen. Auf der anderen Seite ist da aber auch dieser enorme Energieschub, dass dieser Weg genau der richtige ist, also beruhige ich meine Angst. Ich akzeptiere sie, lasse mich aber nicht von ihr beherrschen. Stattdessen mache ich mir Mut, konzentriere mich aufs Positive und lasse mich leiten. Ich spüre, dass ich bereit bin diesen neuen Pfad zu betreten und das am Ende alles so kommt, wie es soll.

Auf diesem neuen Weg werde ich etwas tun, was ich schon lange tun wollte, mich aber nie getraut habe. Ich werde Menschen unterstützen ihren eigenen Weg zu finden, Lebenskrisen zu meistern und ein positives, selbstbestimmtes Leben zu führen. Wenn alles klappt, dann darf ich spätestens im Sommer 2019 mit dem Studiengang beginnen und mich die drei darauffolgenden Jahre intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Erst war ich nicht ganz so glücklich, dass die diesjährige Klasse schon voll besetzt ist, mittlerweile sehe ich dieses Jahr jedoch als Chance mich privat besser mit den Themen vertraut zu machen, und vielleicht sogar den einen oder anderen Worshop in diese Richtung zu besuchen.

Worauf ich mit meinem langen Gelaber eigentlich hinaus will ist, dass da wo wir unsere grössten Ängste verpüren am Ende oft auch die grössten Chancen liegen. Ja, es braucht mut diesen Ängsten gegenüberzutreten, ihnen zuzuhören und sie zu überwinden. Damit schaffen wir uns aber auch ein Stück mehr Freiheit, ein Stück mehr Selbstbestimmung und ein Stück mehr Happy Living.

Habt alle einen zauberhaften Start in die neue Woche.

Sonntag, 4. März 2018

Du bist begabt, Wildes Weib!

März 04, 2018 0 Comments
 
Als ich vor ein paar Monaten Molly Roberts "You are gifted, Witch" auf youtube gesehen habe, konnte ich mich sehr gut ihn ihre Worte hineinfühlen.Wir machen uns verrückt, ja auch in der Zene der Wilden Weiber und zwar wer wohl recht hat, wer mehr weiss, wer erleuchteter ist und wer wie oft bei welchen Göttern zum Monatlichen Pokerabend eingeladen ist. Das beobachte ich schon seit mehreren Jahren, kannte das von meinen Anfängen in der heidenszene aber nicht wirklich. Um ehrlich zu sein finde ich persönlich, dass in solchen Situationen gehörig was schief läuft. Sollten wir uns nicht viel eher gegenseitig unterstützen und aufbauen, uns helfen anstatt uns zu profilieren und darüber zu streiten, wer denn jetzt der erleuchtetste ist? Es ist doch kein Wettbewerb, oder etwa doch? Können wir unsere Wege überhaupt miteinander vergeleichen, sind sie dafür nicht viel zu individuell?

Vielleicht müssen wir uns gar nicht ständig miteinander messen? Was ist, wenn jeder von uns genug und richtig ist und zwar genauso wie er ist? Was ist, wenn wir unsere Talente vielleicht noch gar nicht entdeckt haben, weil wir ständig damit beschäfigt sind, den Ansprüchen anderer folge zu leisten? Was ist, wenn alles gut ist, so wie es ist?

So ähnlich beschreibt auch Molly in ihrem Video die Suche nach den eigenen Begabungen und nach dem eigenen SEIN als Wildes Weib. Daraufhin habe ich mir meine eigenen Gedanken darüber gemacht, was wohl einige meine Begabungen sein könnten und habe mir eine Liste gemacht.

Diese Begabungen können so aussehen:
  • Ich bin eine gute Zuhörerin
  • Ich spreche die Wahrheit, auch wenn diese nicht immer angenehm ist (ich versuche es so gut wie möglich rüberzubringen)
  • Ich kann mich gut in andere hinenzuversetzen
  • Ich bin stets bereit Neues zu lernen und mache jede Aufgabe so gut es mir möglich ist
  • Ich gebe mein Wissen gerne an andere weiter, helfe gerne, lasse mich aber nicht ausnutzen, kenne daher auch meine Grenzen
  • Ich erkenne, dass ich Teil des Kreises bin, weder mehr noch weniger wert als andere
  • Ich sehe das schöne im Leben und in unserer Welt, ich kann all das geniessen und es weitergeben
  • Ich liebe es Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen, erkenne aber auch, wo meine Grenzen liegen  
  • ...
  •  

FÜHLE DICH EINGELADEN

Was sind deine Begabeungen Wildes Weib? Vielleicht bist du gut darin deine Mitmenschen zu motivieren? Vielleicht bringst du sie zum Lachen oder zum Nachdenken? Vielleicht bist du unheimlich gut im Kochen? Du hast einen grünen Daumen, oder kommst rasch zur Ruhe?

Manchmal verstecken sich unsere Begabungen, sodass wir glauben wir hätten keine. Manchmal verstecken sie sich nicht, aber wir glauben aus irgendeinem Grund, wir seien ihnen unwürdig und lassen sie nicht zu.

So möchte ich auch dich inspirieren, dich kreativ mit deinen Begabungen als Wildes Weib auseinanderzusetzen. Fühle in dich hinein. Was kannst du besonders gut und wie wirkt sich das auf dich, oder dein Umfeld aus? Lade deine Begabungen ein, begegne ihnen und heisse sie willkommen, denn ...

Du bist genug. Du bist richtig. Du bist begabt.

Donnerstag, 1. März 2018

Thankful Thursday

März 01, 2018 0 Comments
BEWUSSTE DANKBARKEIT
Hallo ihr Lieben, heute möchte ich eine neue Sektion im Blog starten und zwar den Thankful Thursday. Dieser soll dazu dienen sichs einer Dankbarkeit bewusst zu werden. Sich seine Dankbarkeit ins Bewusstseit zu holen hilft uns dabei unseren Blick aufs Positive und Wesentliche zu richten. Hier werde ich, wenn möglich, jeden Donnerstag aufzählen wofür ich die letzte Woche alles dankbar war.

Für das bin ich diese Woche dankbar:
  • Ich bin dankbar für die guten Gefühle, die ich zugelassen habe. Da ich lange Zeit Mühe hatte gute Gefühle voll auszukosten bin ich stolz, dass ich das diese Woche besonders gut geschafft habe.
  • Am Montag durfte ich mit guten Freunden Abendessen gehen und danach ins Kino. Wir hatten viel Spass.
  • Am Mittwochmorgen Übungen gemacht und es geschafft, den Tag positiv zu starten. War den ganzen Tag überwiegend positiv eingestellt.
  • Abendessen in Zürich mit meinem Lieblings-Flatti :)
  • Mich bein Frisör verwöhnen lassen.
  • Ich freue mich am Samstag meine Familie zu Besuch zu haben und bin dankbar, dass wir diese gemeinsame, so wertvolle Zeit gemeinsam geniessen dürfen.

Für was bist du diese Woche dankbar?

Sonntag, 25. Februar 2018

Von Eigenmacht und der Inneren Mitte

Februar 25, 2018 0 Comments
Loreena McKennit sei der Soundtrack zu meinem Blog schlechthin, wurde mir einst gesagt. Allerdings war damals nicht dieser, sondern mein Reiseblog Ard de vivre gemeint. Tatsächlich mag ich es gerne inspirierende Musik zu hören, während ich schreibe und ja, McKennitt finde ich da zwischendurch auch mal ganz passend.

Heute brauche ich diese Inspiration ganz dringend, denn während der letzten Tage hätte ich diese Eigenmacht, von der ich schon im letzten Post schrieb, fast vergessen. Ja, das gibt es schon ab und zu, und ja ich schreibe hier öffentlich über diese Tiefschläge. Auch die gehören zum Leben dazu.

Ich bin jemand, der alles perfekt machen will, was natürlich nicht geht. An diesem Tick arbeite ich schon seit langem und mittlerweile geht es ganz gut. Wie gesagt: ganz gut. Aber eben nicht sehr gut. Ich bin auch jemand, der es nicht mag gegen andere zu kämpfen, sich über sie zu stellen und zu zeigen: schau her, ich bin so viel besser als du. Das bin einfach nicht ich, denn ich mag es meine Mitmenschen zu motivieren, ihnen zu helfen, ihnen mein Wissen mitzugeben und von ihrem zu lernen. Dieses Miteinander, scheint mir ganz natürlich gegeben. Das heisst aber auch, dass ich es schlichtweg nicht nachvollziehen kann, weshalb manche Menschen ein so starkes Bedürfnis haben, andere von oben herab zu behandeln und anstatt sie zu motivieren, ihnen gleich lieber all die negativen Sachen unter die Nase reiben. Leider gibt es solche Menschen überall, und leider kann ich damit so überhaupt nicht umgehen, denn anstatt dieses ich-bin-so-viel-besser-als-du-Spiel mitzuspielen, lasse ich mein Gegenüber seinen Drang ausleben und, ihr könnt euch vorstellen, das wirft mich manchmal in ein ganz schön schlechtes Licht.

Natürlich könnten wir jetzt beginnen darüber zu spekulieren, weshalb diese Menschen so etwas überhaupt nötig haben. Was in ihrem Leben nicht stimmt, weshalb sie vielleicht selbst so unglücklich sind, dass ein solches Verhalten ihnen Sicherheit gibt. Doch lassen wir das mal ihre Sorge sein und uns, statt anderen soviel Aufmerksamkeit zu schenken, stattdessen lieber auf das konzentrieren, was einen in einer solchen Situation weiterbringt.

ZURÜCK IN SEINE EIGENE MITTE FINDEN
In seine innere Mitte finden heisst eigentlich nichts anderes als sich selbst gut zu kennen und sein persönliches Gleichgewicht, wenn nötig, wiederzufinden. Es hat also sehr viel mit Eigenliebe und sich selbst akzeptieren zu tun. In Fällen in denen ich nicht mehr in meiner Mitte bin, hilft es mir jeweils sehr wenn ich erst einmal zur Ruhe komme und meine Gedanken sammle. Vielleicht durch Meditation, Yogar, Thai Chi, oder aber durch einen Spaziergang in der Natur.Für mich persönlich ist die Natur meist die beste Lösung, also gehe ich im Wald spatzieren, manchmal verbinde ich das ganze auch mit einer Gehmeditation, oder einer Fotografiemeditation (ja sowas gibt es tatsächlich!). Indem ich zurück in meine innere Mitte finde, gebe ich mir gleichzeitig sehr viel Eigenmacht zurück, denn ich spüre mich, ich spüre meine Bedürfnisse und weiss, wo es brennt, wo ich ansetzen muss um meinen Ausgleich zurückzuerlangen.


ICH BIN NICHT PERFEKT, DU BIST NICHT PERFEKT
Auch wenn wir es alle gerne wären und manche durchaus ein beachtliches Talent besitzen ihren Schein zu wahren - niemand von uns ist pefekt. Viel eher sollten wir uns entscheiden ehrlich zu uns selbst zu sein. Ich weiss, es ist nicht immer einfach seine Mängel und Ticks zu akzeptieren. Doch je besser wir unsere eigenen Macken kennen, desto einfacher wird es für uns diese zu erforschen, daran zu wachsen und sie, im besten Fall zu akzeptieren. Das Geheimnis ist es sich trotz dieser Mängel zu lieben.

Mir selbst einzugestehen, dass weder ich selbst noch sonst wer perfekt ist, hat mir sehr geholfen. Seither weiss ich zum Beispiel auch:

- Wir können es nicht allen recht machen (Hier ein guter Artikel dazu)
-  Angriffe anderer gegen micht nicht zu persönlich zu nehmen, denn oft geht es dabei viel mehr um sie selbst un ihre Probleme, als um mich
- Ich kann mich besser in eine person hineinversetzen
- Ich kann mich besser vor negativität abschirmen (weil ich nicht mer alles persönlich nehme)
- In manchen Situationen kann ich vielleicht sogar anderen helfen, ihre eigenen Makel besser zu akzeptieren

DIE EIGENMACHT ZURÜCKGEWINNEN
Wie heisst es so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung und so ist es auch mit dem Finden der inneren Mitte, sowie dem zurückerlangen der Eigenmacht. Wenn ich weiss wo der Schuh drückt, wenn ich merke, dass es so nicht weitergehen kann, dann habe ich den ersten Schritt in Richtung Eigenmacht und Selbstliebe (achtung nicht zu verwechseln mit Narzissmus!) getan.  In meinem Artikel Positivdenker & Schicksalsweber habe ich schon mal ein paar Tipps aufgeschrieben, die mir jeweils helfen auch in schwierigen Situaitonen meine Eigenmacht zurückzugewinnen und positiv zu bleiben.

Sein eigenes Leben eigenmächtig zu gestalten bedeutet sein Leben achtsam zu führen, sich selbst Räume einzugestehen um zu sein, um zu wachsen. Das wiederum hat sehr viel mit Selbstliebe zu tun. Wer Selbstachtung besitzt und sich selbst so annehmen kann, wie er ist, der hat alle Eigenmacht, die er braucht um sein Leben frei  und zu seinem Wohl zu gestalten.

Lasst uns wild und frei leben, unserer Natur entsprechend.

Samstag, 3. Februar 2018

Willkommen im Kreis der Wilden Weiber

Februar 03, 2018 4 Comments
Hallo meine Lieben,

Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der wilden Weiber können wir sein wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen, brauchen keine Angst zu haben, denn wir akzeptieren uns so, wie wir sind. Wir sind Frauen, die einander gegenseitig unterstützen und stärken - Frauen, die mitfühlen und heilen können.

Wir wissen aber auch durchaus, was wir wollen und können unsere Grenzen klar aufzeigen, wenn es nötig ist. Wir sind ewig lernende und Lehrer gleichermassen. Und auch wenn es Zeiten gibt, in denen wir glauben mögen unsere Eigenmacht zu verlieren, wir haben dieses Urvertrauen und wissen, wir werden sie wiederfinden.

Im Symbol des Kreises findest du keine höher oder tiefer gestellten – alle sind gleichwertig. Im Kreis der wilden Weiber lernst du was es heisst die Balance zu wahren, dem Raunen der Natur zu lauschen und deinen eigenen Sinn zu erkennen. Im Kreis der wilden Weiber ist es egal wie du dich nennst oder als was du dich bezeichnest, denn du bist was du bist, auch ohne Worte.

Mit diesen Sätzen, die ich schon vor längerer Zeit niedergeschriben habe,  jedoch nicht weniger passend sind, leite ich eine der Hauptsparten hier im Blog ein, nämlich jene über gelebte Naturspiritualität. Diese hat für mich sehr viel mit Freiheit, mit freiem Denken und mit bewusstem Erleben zu tun. Bewusst erleben wiederum, können wir nur, wenn wir uns für die Erlebnisse öffnen.

An alle, in denen diese Worte Resonanz finden, willkommen im Kreis!


Mittwoch, 31. Januar 2018

Imbolc: Winterblues ade durch mehr Achtsamkeit

Januar 31, 2018 2 Comments
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Imbolc, auch bekannt als Lichtmess, Oimelc, oder Tag der Brigid, ist das Fest des jungen Lichtes, das zur Wintersonnenwende wiedergeboren wurde und nun immer mehr an Kraft gewinnt. Auch wenn wir erst kleine Anzeichen erkennen, wie die ersten Schneeglöckchen und Krokusse, die unter dem noch harten Winterkleid hervorblicken, so geschieht tief in der Erde schon eine ganze Menge an Vorbereitung für den Frühling.

Die Tage werden länger,  an den Birken zeigen sich teilweise schon die ersten Knospen, man hört die Vögel wieder vermehr zwitschern und die Tage werden schon spürbar länger. Imbolc ist ein Fest des Neuanfangs, der Reinigung und der Planung.Jetzt ist die Zeit, in der wir den Samen Pflanzen für all das, was wir dieses Jahr bewerkstelligen wollen.

Vielerlei Bräuche zu diesem Fest haben bis in die heutige Zeit überlegt. So ist es vielerorts Brauch Karneval zu feiern, denn auch wenn nur noch die wenigsten heutzutage die wahre Bedeutung des Karnevals kennen, reichen dessen Wurzeln bis in die keltische Zeit zurück. Der ursprüngliche Karneval war dazu gedacht mit viel Lärm und unheimlichen Masken die Wintergeister auszutreiben, damit der Frühlig Einzug halten konnte. Bei uns in der Schweiz nennen wir diesen Brauch Fasnacht und mancherort, wie zum Beispiel im Lötschtal erkennt man noch sehr gut dessen ursprünglichen Zweck (Video zur sogenannten Tschäggättä im Lötschtal). Ein ähnlicher, etwas weniger ungestümer Brauch, ist das sanfte Wecken der Bäume, indem man an deren Stamm klopft, ihnen Segenswünsche zuflüstert und um ein gutes Jahr bittet - denn ja, sie verstehen uns schon, keine Angst. Zum Tag der Brigid ist es in Irland ausserdem Brauch aus Binsen geflochtene St.-Brigids-Kreuze anzufertigen, die das Jahr über Glück bringen sollen.

KAMPF DEM WINTERBLUES MIT MEHR ACHTSAMKEIT IM ALLTAG
Imbolc ist für mich das einzige Jahreskreifest, bei dem ich jedes Jahr aufs Neue ziemlich Mühe habe mich drauf einzustimmen.Grundsätzlich läuft Imbolc bei mir noch sehr gemächlich ab, das Fest selbst feiere ich im Ruhigen, mit einer weissen Kerze, entspanne mich dabei und schreibe mir Ideen auf, die ich dieses Jahr verwirklichen möchte. Für ausgelassene Jahreskreisfeiern ist später im Jahr noch Zeit, hier lasse ich mich noch von der Schläfrigkeit der Natur leiten.

Die ersten beiden Monate nach dem Neujahrsfeier bin ich einerseits gespannt auf das, was das neue Jahr bereithält, andererseits bin ich auch immer ein wenig träge, sodass mir im Januar und Februar kaum zum Feiern zumute ist. Man kann sagen, in diesen beiden Anfangsmonaten packt mich dann doch ein wenig der Winterblues und um dem entgegenzuwirken, habe ich mir ein paar Tricks angeeignet.
Affirmationen 
Was wir denken beeinflusst stark unseren Alltag. Affirmationen (lat. affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)sind bewusst formulierte positive Gedanken und Sätze, die uns helfen sollen unsere Ziele und Wünsche zu erreichen. Ich nehme mir dafür jeden Morgen 2-3 Minuten Zeit um meine Affirmationen zu visualisieren. Dabei ist es wichtig, Negationen zu vermeiden. Also zum Beispiel anstatt: "Ich werde nicht krank" zu sagen, "Ich bin/bleibe/werde gesund." Affirmationen lassen sich wunderbar zu Imbolc mit einbinden, da sie das Schmieden unserer Pläne positiv unterstützen.
 
Meditative Spaziergänge
Für stille Meditationen bin ich persönlich nicht so der Typ, denn das gelingt mir nur höchst selten. Was mir hingegen mehr entspricht sind Gehmeditationen, vor allem in der Natur. Zur Zeit um Imbolc gibt es ausserdem ganz viel Interessantes zu entdecken – die ersten Blüten, die das erste Vogelgezwitscher und, mit etwas Glück, zum Teil auch schon wieder die ersten wärmeren Sonnenstrahlen auf der Haut.

Massagen oder ein Besuch im Hamam

Während der Sommermonate finde ich es immer einfacher meinen Körper zu spüren. So viele sinnliche Möglichkeiten, die sich uns anbieten. Im Winter ist das oft etwas anders, grundsätzlich empfinde ich die dunkle Zeit immer mehr als Zeit der inneren Porzesse. Mehr schlafen, ausruhen, mehr Kopfarbeit - bei mir kommt da der körperliche Aspekt teilweise fast etwas zu kurz. Umso wichtiger ist es sich bewusst Zeit zu nehmen seinem Körper etwas Gutes zu tun, wie zum Beispiel eine Massage, oder einen Besuch im Hamam.

Wie feiert ihr Imbolc und was macht ihr, wenn euch der Winterblues packt?


Habt ein gesegnetes Fest. ❤

Samstag, 27. Januar 2018

So zauberst du Erkältungen weg

Januar 27, 2018 4 Comments




Hallo ihr Lieben,

Vor Kurzem hatte ich schon mal darüber berichtet, wie ich mein Immunsystem auf natürliche Weise intakt halte. Manchmal allerdings erwischt es uns trotzdem und deshalb werde ich in diesem Artikel darüber berichten, was ich tue um Erkältungen auf möglichst natürliche Weise loszuwerden.

Als erstes müssen wir uns bewusst werden, dass Erkältungen nicht nur schlecht sind, denn sie sind wichtige Indikatoren dafür, dass unser Körper Ruhe braucht um wieder zu Kräften zu finden. Klar sie können sehr unangenehm werden, wir fühlen uns schwach, unser Kopf fühlt sich „verstopft“ an und womöglich haben wir auch noch Gliederschmerzen – kurz, es geht und ziemlich scheisse (oh pardon).

Auf der anderen Seite jedoch ist es wichtig für den Körper sich ab und an Mal gegen eine Erkältung wehren zu müssen, zumindest für Menschen, die nicht an einer Erkrankung leiden oder sich einem Zustand befinden, für den schon die kleinste Erkältung lebensgefährlich wird. Schon klar, dass dies dann nochmals ganz andere Voraussetzugen sind. Für einen sonst gesunden Menschen jedoch ist es ab uns zu gut, sich gegen Krankheiten wehren zu müssen. Es erlaubt ihm Antikörper zu bilden, er wird gefordert sich zu schützen und das ist gut, auch wenn es für uns unangenehm ist.

RUHE FÜR DEINEN KÖRPER
Heute sind wir es oft gewohnt eine kleine Tablette zu nehmen und schon spürt man nichts oder fast nichts mehr. Doch genau da liegt das Problem, denn anstatt dem müden und erschöpften Körper die Ruhe zu gönnen, die er eigentlich bräuchte um wieder gesund zu werden, spüren wir seine Bedürfnisse nicht mehr und wir leben unser Leben als ob wir gesund wären. Wir glauben immer zu 100% Leistungsfähig sein zu müssen, doch das ist einfach unnatürlich!

Deshalb ist es wichtig auf seinen Körper zu hören um zu wissen, wann er was benötigt. Schmerzen sind nicht einfach nur da um uns zu nerven, sie sind ein wichtiger Indikator, der uns zeigt, dass etwas nicht stimmt und er weist uns darauf hin was der Körper braucht. Im diesem Fall ist es ganz einfach Ruhe und Zeit. Also tut euch selbst den Gefallen und gönnt eurem Körper die benötigte Ruhe und pflegt euch. Hier ein paar meiner altbewährten Hausmittel, die eure Entspannung und Heilung des Körpers unterstützen.

HEILTEE UND INFUS
Wenn ich von Heiltee spreche ist das eigentlich nicht ganz korrekt. Der Tee in seiner Ursprünglichen Form nämlich beschreibt einen Infus, der auf der Verwendung der Teepflanze basiert. Ein Richtiger Tee wäre somit der Schwarztee, Grüntee oder Weisse Tee, da alle drei aus derselben Pflanze gewonnen werden. Richtigerweise sollten Aufgüsse aus Kräutern und weiteren Pflanzenteilen wie Wurzeln, Beeren usw. demnach eher als Infus, statt als Tee bezeichnet werden. Doch das nur als Kleinigkeit am Rande.

Bei einer beginnenden Erkältung greife ich demnach zu aller erst zu einem Infus. Vorzugsweise zu solche, die leicht schweisstreibend und antibakteriell wirken wie zum Beispiel ein Infus aus Salbeiblättern. Einen richtigen Infus bereitet man folgendermassen vor:

Man rechnet dafür etwa 2-4g Droge (also eben zum Beispiel Salbeiblätter, natürlich keine Drogen im Sinne von Rauschmitteln...) auf 150ml Wasser. Ein Infus wird in der Regel 10-15 Minuten abgedeckt ziehen gelassen, bevor er die benötigten Wirkstoffe entfalten kann, danach wird er noch im warmen Zustand getrunken.

Salbei: Wie schon erwähnt hat Salbei eine leicht schweisstreibende und antibakterielle Wirkung, weshalb er ein hervorragender Unterstützer im Bereich eines entzündeten Rachens und der Mandeln macht. Gleichzeitig hilft er uns dabei, den Krankheitserreger herauszuschwitzen, was uns besonders beim Anflug einer Erkältung zu Gute kommt.
Vorsicht: Schwangere sollten gänzlich auf  die Einnahme Salbei verzichten da die in ihm enthaltenen Tannine eine zusammenziehende Wirkung auf den Uterus haben und somit zu frühe Kontraktionen auslösen können. Auch während der Stillzeit sollte man keinen Salbei zu sich nehmen, da er die Milchbildung hemmt. Zum gurgeln jedoch oder zur äusseren Anwendung kann der Salbei natürlich auch während der Schwangerschaft verwendet werden.

Thymian:Wirkt schleimlösend und eignet sich daher hervorragend bei festsitzendem Husten aber wirkt auch wunderbar bei einer verstopfen Nase. Für die Nasenspühlung ganz einfach Thymian-Auszug mit etwas Kochsalzlösung vermischen und in die Nase träufeln.


Ingwer: Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Ingwer. Er ist bekannt für seine wohltuende Wirkung bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden, doch auch bei Erkältungen ist der Ingwer nicht zu verachten. Seine leichte Schärfe wärmt uns von innen heraus und seine entzündungshemmende Wirkung macht der Erkältung den Garaus.

Wichtig: Auch hier ist während der Schwangerschaft Vorsicht geboten, denn Ingwer kann kontraktionsfördernd wirken. Wer während der Schwangerschaft trotzdem nicht auf den Ingwer verzichten möchte, sollte diesen Wunsch erst mit dem Arzt besprechen (was beim einnehmen von natürlicher Medizin während der Schwangerschaft ohnehin zu empfehlen ist!)

WÄRMEZUFUHR (HEILBÄDER/-DUSCHEN  & WICKEL
Nicht nur innerlich, auch äusserlich kann man sich während einer Erkältung etwas Gutes tun und seine Abwehrkräfte beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

Heilbäder
Ein warmes Bad hilft uns dabei die Durchblutung zu fördern und entspannt gleichzeitig die Muskulatur wodurch Gliederschmerzen nachlassen. Das warme Bad imitiert zudem ein kleines, künstlicher Fieber was unseren Körper dazu anregt sein Immunsystem anzukurbeln.

Doch vorsicht, auch das will richtig gemacht sein. Das Badewasser sollte nicht wärmer als 38°C sein, alles andere kann unseren Kreislauf negative beeinflussen. Auch von der Dauer her ist ca eine Viertelstunde bis 20 Minuten ratsam. Was die Badezusätze angeht, auch hier kann ich Thymianöl empfehlen, aber auch Eukalyptusöl ist sehr beliebt. 

Wichtig: Bei fiebrigen Erkältungen oder Erkältungen die schon so weit fortgeschritten sind, dass man sich total schwach fühlt, sollte man aufpassen oder gar ganz auf Erkältungsbäder verzichten, da sie den Kreislauf ganz schön "ins Schwitzen" bringen können... (Achtung doofer Wortwitz!)


Wechselbad/ - dusche
Auch gesund für unseren Körper ist ein Wechselbad oder eine Dusche. Die Abwechslung von warm auf kalt und umgekehrt regt unseren Kreislauf an und unterstützt so die eigenen Heilkräfte. Bei Wechselbädern sollte man darauf achten, dass zischen warm und kalt gewechselt wird und nicht zwischen heiss und kalt.Beenden sollte man das Wechselbad mit kaltem Wasser.


Fussbad
Füsse warm halten! Nase und Füsse sind erstaunlich eng miteinander verbunden, auch wenn das rein physiologisch gar nicht so aussieht. Füsse sind für uns oftmals einfach die Dinger, die da unten sind, weit weg vom Kopf. Wenn wir jedoch an den Füssen frieren müssen wir auch mit einer darauffolgenden Erkältung rechnen. Deshalb kann ein Fussbad nicht schaden.

Wickel
Jeder kennt wohl die berühmten Zwiebel-, Essig- oder Kartoffelwickel bei Erkältungen, obwohl ich zugeben muss, dass ich kein grosser Fan von Zwiebelwickeln bin, viel mehr berufe ich mich da auf Thymianwickel. Sein Duft ist für mich persönlich einfach viel angenehmer und er ist genauso wirksam wie die Zwiebel. Feucht-heisse Thymian-Kompressen haben also eine positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte, da seine darin enthaltenen ätherischen Öle hemmend auf Bakterien wirken und er unseren Organismus wärmt. 

Natürlich gibt es noch weitere Methoden sich bei Erkältungen zu heilen. Ich kann zum Beispiel auch Tiger Balm, Heilerde und Fango wärmstens empfehlen. Leider wurde das aber den Rahmen dieses Blogposts sprengen. Wer sich dafür interessiert kann gerne den Links folgen und einiges an Wissenswertem auf den dazu vorgesehenen Seiten finden.

Fassen wir also nochmals zusammen: Mit genügend Ruhe, Flüssigkeitszufur und Wärme geben wir dem Körper genau das was er braucht um wieder gesund zu werden. Sollten wir uns nach 3-4 Tagen noch kein bisschen besser, oder sogar noch schlechter fühlen als die Tage zuvor, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann es auch sein, dass mehr als nur eine einfache Erklältung dahinter steckt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr gesund bleibt und falls nicht, dass euch die hier erwähnten Tipps helfen bald wieder gesund zu werden.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Go Green - wie du deine Haarkur selbst herstellen kannst

Januar 04, 2018 0 Comments
Ihr Lieben, ich hoffe seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Wie noch im alten Jahr angekündigt (lies den Text dazu), werde ich in diesem Jahr weniger, vor allem aber bewusster und sinnvoller konsumieren. Dazu gehört für mich auch möglichst nachhaltig zu leben und, wenn möglich, Konsumgüter selbst herzustellen.

Da mein Haar gerne trocken wird, braucht es von Zeit zu Zeit eine feuchtigkeitsspendende Haarmaske. Ich kannte von früher schon selbstgemachte Haarmasken mit Eigelb und Olivenöl, die mein naturblondes Haar mit Feuchtigkeit verorgt haben. Der heilige Gral war es allerdings nicht, obschon ich eine Verbesserung spürte.Als ich später, dank meiner Mitbewohnerin, ein neues Rezept kennenlernte, war ich allerdings wirklich sehr begeistert. Meinem Haar hat das definitiv geholfen und deshalb will ich euch dieses Rezept auch nicht vorenthalten.  Los geht's mit dem ersten Rezept für eine feuchtigkeitsspendende Haarkuur.

Dafür braucht ihr folgende Zutaten:
  • 1/2 Avocado (1 ganze Avocado für lange Haare)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Saft einer halben Zitrone
  • (Eventuell eine halbe Banane)
Eine grosse Anleitung dazu kann ich euch nicht geben, da die ganzen Zutaten ganz einfach vermischt werden müssen. Danach wird die Kur möglichst regelmässig im Haar verteilt und sollte für etwa eine halbe Stunde oder sogar etwas länger zum Einziehen auf dem Haar bleiben. Danach wird das ganze gründlich abgespült. Bei sehr trockenem Haar kann die Kur wöchentlich wiederholt werden, ansonsten jedoch reicht alle zwei Wochen bis einmal im Monat, je nach Bedürfnis.

Ihr Lieben, es ist schon wieder Donnerstag und ich hoffe ihr habt die Woche bisher ganz gut überstanden.Wenn ihr einen Grund braucht um euch was Gutes zu tun, dann habt ihr ihn durch diesen Blogpost gefunden. Probiert es aus und macht euch einen schönen Abend. Verwöhnt euch mal so richtig. Euer Körper wird es euch danken.

Habt eine schöne Restwoche und vergesst nicht: Stay weird. Stay wild. - Eure Nicky